letzte Änderung: 20.06.2018 12:37:01
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Unsere Exkursion 2016 führte uns nach

Slowenien

Nach unserer erfolgreichen Slowenienexkursion im Vorjahr haben wir heuer wieder unsere Fühler nach Slowenien ausgestreckt. Herr Dr. Dieter Sommer hat es übernommen die notwendigen Kontakte zu knüpfen.
Ausgerüstet mit allen nötigen Utensilien bezogen wir am 31.08.2016 nach einer längeren Anreise im Hotel Cerkno in Cerkno, für die nächsten 4 Tage unser Quartier.
Am Donnerstag den 01.09. fuhren wir nach Idrija. Idrija ist die Stadt mit der längsten Bergbautradition in Slowenien und wurde im Juni 2012 in die UNESCO-Welterbeliste eingetragen.
Die Befahrung des ältesten Grubenteils, den Antonius-Stollen, haben wir uns natürlich nicht entgehen lassen. Wir lernten dabei viel über die Geschichte des Erzabbaus kennen und konnten auch in dem schwarzen Gestein Quecksilbertropfen sehen. Das letzte Erz wurde 1995 gefördert, und die Grube im Jahr 2009 endgültig geschlossen.


Antoniusstollen


Anschließend fuhren wir nach Cerknica um die berühmten „Zirknitzer-Diamanten“ zu suchen.
Herr Dr. Recnik zeigte uns die Fundstellen. Dort konnten wir einige schöne Kristalle finden


Fundstelle bei Cerknica

„Zirknitzer Diamant“


Am nächsten Tag besuchten wir eine Fluoritfundstelle in Blegos. Dieses kleine Vorkommen liegt auf einem Privatgrund. Mit der Erlaubnis der Grundeigentümer, die auch einige Sammelstücke zum Verkauf anboten, konnten wir einige schöne Stücke aufsammeln.


Fluoritfundstelle bei Blegos

Fluorit


Am Samstag hatten wir uns vorgenommen zwei Fundstellen für Quarze zu besuchen. In Crngrob wurden wir dann auch fündig und konnten einige nette Bergkristalle einsammeln. Die zweite Fundstelle konnten wir leider nicht besuchen, da durch Holzschlägerung eine Suche unmöglich war.
Bei einem gemütlichen Essen ließen wir den letzten Abend ausklingen.
Am Sonntag machten sich die meisten Teilnehmer auf die Heimreise, eine kleine Gruppe besichtigte noch die Tropfsteinhöhle Krzna bei Grahovo.

Wir danken Herrn Dr.Aleksander Recnik für das Herstellen der Kontakte und das Auswählen der Fundstellen.
Vor allem danken wir Herrn Dr. Sommer für die Vorbereitung und Organisation unserer Exkursion.